Die Freien Wähler rechnen sich nach der Bayernwahl auch in Thüringen bei den kommenden Landtagswahlen gute Chancen aus.
Erwecken sie doch beim Wähler den Eindruck, sich um populäre Dinge wie Volksbefragungen, mehr Mitbestimmung etc. und relativ Unpolitisches zu kümmern.
Bestimmte kommunale Angelegenheiten könnten durchaus diesen Anschein haben.
Eine Brücke ist nicht "rot, schwarz oder gelb". Das scheint auch vordergründig für andere kommunale Belange, wie Wasser, Abwasser, Sportstätten etc. zu gelten.
Die , heiklen' Themen, mit denen man nur schwer punkten kann, wie die Wirtschaftskrise, Afghanistan, Hartz IV , das Opeldilemma etc., finden in deren Programm bisher keine Ansätze, obwohl man auch bundesweit agieren will.
Dafür sind dann wahrscheinlich die "etablierten " Parteien verantwortlich, deren Strukturen man aufbrechen will.
Diese Damen und Herren, denen wieder wie in Bayern, viele auf den Leim gehen werden, scheuen sich nicht, wahlweise mit den etablierten Parteien zu paktieren.
Die Freien Wähler wollen sich offensichtlich aus bestimmten Themen, die den Anschein von 'Unsauberkeit' erwecken, 'raushalten. Wenn der Wähler nun meint, daß er dies auch könne, so ist das ein verhängnisvoller Irrtum, der zu einem bösen Erwachen führen wird.
Das Leben und die Politik sind nun mal kein Wunschkonzert.