Dies hat mich zu folgenden Betrachtungen veranlaßt. Betrachtet man einmal die ungültigen Zweitstimmen der zurückliegenden Landtagswahlen in Thüringen nach der Wende, so sind diese von 1990 von 2,6% auf 4,1 % im Jahr 2004 erheblich gestiegen.
Der absolute Rekord wird ebenfalls 2004 mit 42978 ungültigen Zweitstimmen gehalten. Das sind Beträge, die das politische Bild zumindest in Thüringen durchaus beeinflussen könnten. Man fragt sich, ob es in Thüringen tatsächlich 42 Tausend wahlberechtigte Menschen gibt, die nicht wissen, wie man sein Kreuz macht. Interessant ist auch die Frage, welche Parteien hier involviert sind. Im Nachbarland Hessen ist von 1974 (1,0%) bis jetzt ein ständiger Anstieg zu verzeichnen, der mit 2,9% am 18.01.09 vorläufig gipfelt. Dort sind es gleich 78513 Wähler, die scheinbar zu dumm sind….
Selbst wenn man großzügige Fehlertoleranzen ‘vorgibt’, so bleibt doch eine plausible mathematische Erklärung offen. Wenn es keine Anhaltspunkte gibt, daß der IQ der Thüringer und Hessen (in anderen Bundesländern sieht es mit den ungültigen Landtagswahlstimmen keineswegs so schlimm aus)
in dieser Zeit nicht zurückgegangen ist, dann sollte man Egon Krenz nicht wieder bemühen.